Web Design

Förderkreis der Begegnung

mit Christen des Ostens e. V.

logo02

RUNDBRIEF

März 2021

Liebe Mitglieder und Förderer,

Corona hat uns fest im Griff, es bleibt die Hoffnung auf ein möglichst baldiges Ende. Dennoch ist z.B. absehbar, dass wir unsere erforderliche Jahrestagung vom Ietzten Jahr wahrscheinlich erst im Herbst durchführen kennen. lm heutigen Rundbrief möchte ich ausführlicher das Konzept der Dominikaner in Fastiv vorstellen. Es beinhaltet. eine Feie von Aktivitäten, die wir ja jährlich unterstützen, auch heuer wieder mit der Überweisung von € 15.000.-. Folgende Aufstellung hat Pater Michael zur Veröffentlichung zusammengestellt. Hier Auszüge davon.

Unsere Geschichte

Juli 200

Eröffnung des Hauses St. Martin (49 m2 für 70 Kinder)

Juni 2008

Erster Kindertag

Febr. 2009

Errichtung einer Küche für Kinder in Not

Nov. 2013

Segnung des neuen Hauses für Straßenkinder (150 m2)

2013-15

Renovierung des großen Hauses (ehemals Schule + Gefängnis)

Nov. 2015

Gründung des Cafés St. Angelo im Haus für arme Familien

Dez. 2015

Einweihung des Familienzentrums St. Martin

Juni 2016

Errichtung eines Sportplatzes und Fußballfeldes

Okt. 2016

Eröffnung Rehabilitationszentrum (Förderkreis)

Okt. 2017

Einweihung der Kapelle im Haus St. Martin

Mai 2018

Einrichtung einer „Kleiderbank" für arme Familien

Dez. 2018

Sportstudio im Freien

Okt. 2019

Grüner Raum: Kräutergarten im Dachboden

Juni 2020

Erste Liturgie auf dem Gelände des Familienzentrums

Okt. 2020

Polnische Präsidentengattin zu Besuch im Zentrum

Okt. 2020

Einweihung einer Niederlassung von St. Martin in Kiew

Unsere Spiritualität

Seit der Gründung des Zentrums war unser Anliegen verbunden mit der Spiritualität des heiligen Martin de Porres. Er versuchte mit Wort, Rat und Tat ,,alles für jeden Menschen zu sein, ungeachtet des sozialen Status, der Hautfarbe, der politischen oder religiöse Ansicht, Christi Gebot zu erfüllen.“

Unser Service

Unser Dienst fokussiert sich auf die Situation in Fastiv mitauffälligen und behinderten Kindern. mit Kindern aus großen Familien oder in schwierigen Lebenssituationen wie den Straßenkindern, sowie den Waisenkindern, den verarmten Einsamen und kranken älteren Menschen.

Unser Credo

Das Hauptanliegen des St. Martin - Zentrums liegt in umfassender Unterstützung der Menschen in schwierigen und hoffnungslosen Umstanden. besonders aber die Unterstützung der Jüngsten und sehr Verwundbaren, wie den Kindern mit Behinderung. Die Bekämpfung der Kinderarmut ist die erweiterte Fortsetzung unseres Zieles ,,Dienst am Menschen".

Es gibt nichts Gutes, es sei denn, man tut es.

Fastiv 2020 in der Statistik

35 Vorschulkinder. 31 Schiller in den Klassen, 125 Kinder in der Reha-Betreuung, 14 Heimatlose, 11 junge ledige Mütter mit 14 Kindern. 9 Kinder ständig im kleinen Haus, 90 Senioren medizinisch betreut. 19 971 Essen für Kinder, 4 734 für arme Leute, 650 Essensets...

Gefertigt: 3 500 Masken, 500 Handschuhe, 50 Mundschutzschilde, 100 Schutzüberzüge für Personal, Pfleger und Krankenhaus...

Seit November: Heiz-, Wasser- und Stromkosten um 50% gestiegen...monatliche Summe: 2968 €

Jahresbericht Fastiv 2020

Jan.

Jahresbeginn Liturgie mit Orthodoxen und Geschenke für Wohnungslose und Arme

Feb.

31. Gruppe von Kriegskindern zur Erholung und Ablenkung In St. Martin

Mär.

90 Senioren in medizinischer Betreuung
Kinder des Zentrums beteiligt am Projekt ,,Zusammen Wälder aufforsten“

Apr.

Suche, wie man armen Familien in Quarantäne helfen könnte
Kauf von Nähmaschinen und Fertigung von 3500 Masken und 1000 Schutzkleider für Ärzte und Menschen in Not
zwei mediale Projekte: "Wörter der Ermutigung" und "Wenn Freunde nahe sind"

Mai

Osterkörbchen für 200 Großfamilien und alleinstehende Senioren
zwei polnische Volontäre helfen

Jun.

Der "Kindertag“ wird Online durchgeführt
Kinder, auch von anderen Städten in der Ukraine, beteiligten sich und konnten Preise gewinnen

Jul.

Während des ganzen Jahres: Training und soziale Seminare für Arbeitgeber: „Vorsorge und Bewältigung von Burnout“ und ,,Unterzeichnung der Rechte für Minderheiten"!
Übergabe von 50 % polnischer Corona-Hilfe an das Distrikt-Krankenhaus: Ärzte in großer Not!

Aug.

Durchführung eines Feriencamps für Kinder
Einsatz der Volontäre

Sept.

Wiederaufnahme des Schulbetriebs und der Reha-Dienste für die jüngsten und behinderten Kinder
große Herausforderung: Rehabilitation für Jugendliche!
Gründung einer Klasse für Kinder mit physischer und geistiger Behinderungen
Gründung von drei Therapiegruppen für die jüngsten Kinder mit Sprachdefiziten

Okt.

In Zusammenarbeit mit CARITAS SPES in Kiew: Entstehung eines Sozialen Projekts „Hilfe für Familien in schwieriger Lage und für behinderte Kinder”
Einweihung dieses Projekts und eines sozialen Cafés in Kiew

Nov.

Reparaturarbeiten an einem alten Haus für soziale Zwecke
Besuch der polnischen Präsidentengattin

Dez.

Der Monat Dezember wurde weltweit vom Dominikanerorden als Friedensmonat für die Ukraine bestimmt und der Wohltäter für dieses Zentrum gedacht.
Das "Mutter und Kind-Zentrum„ nimmt die jüngste Mutter aus der Region Lemberg. Natalia. 17 Jahre. mit ihrem zwei Jahre alten Sohn Bohdan auf
große Freude beim Nikolausbesuch mit Geschenken aus Polen!

Spenden des Förderkreises 2010 - 2021

213.140- €

Mit der aktiven Unterstützung des Förderkreises und den Spenden konnte im Familienzentrum St. Martin die Allgäu-Etage mit dem Therapiezentrum, dem Kindergarten, der Schule, vor allem dem Behindertenzentrum, der Großküche, sowie dem sozialen Cafe. von uns größtenteils finanziert werden.

Wir haben mit Ihrer Hilfe und Spenden somit einen wesentlichen Anteil am Gelingen des wohltätigen Werks in Fastiv beigetragen. Herzlichen Dank dafür!

 

Eine frohe Botschaft

Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Mat. 25,40

Auszug einer früheren Grußbotschaft des russischen Erzbischofs Longin, Moskauer Patriarchat, an den Förderkreis:

Sehr geehrte Mitglieder des Förderkreises,

Die Katastrophe von Tschernobyl war der Ausgangspunkt dafür, dass uns bewusst wurde, wie zerbrechlich unsere Welt ist….

Und wie immer in der Geschichte, leiden die Schwächsten dabei: Alte und Kinder. Ihnen haben Sie Ihre helfende Hand gereicht, weil unser Herr in seinem Evangelium sprach: „Wer zwei Röcke hat, der gebe dem, der keinen hat. und wer Speise hat, der tue also“. Luk. 3,11

Die christliche Liebe bewegte Sie all die Jahre. unermüdlich unzählige Hilfsaktionen für Bedürftige durchzuführen. Besonders in der Ukraine sind die engsten Kontakte mit Klöstern und Gemeinden, Geistlichen und Gläubigen entstanden. Daher kann ich Ihre Sorge sehr gut mitfühlen, wenn wir die aktuellen Nachrichten aus diesem Land hören, wo Städte zerstört werden und zwei brüderliche Völker sich auf einmal befeinden. Beten wir zu unserem Herrn, dass ER bald Frieden stiftet und die bösen Herzen erweicht.

lhnen, Iieber Herr Thiemer und dem Förderkreis wünsche ich Gottes Segen und viele weiteren Erfolge in Ihrem selbstlosen Einsatz zum Wohl der Bedürftigen. Verbunden im Gebet und in der Liebe Christi.

Longin, Erzbischof von KIin

Ständiger Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland

 

FROHE Ostern

CHRISTUS in von den Toten auferstanden und ER hat durch seinen Tod den Tod
besiegt und denen, die entschlafen, das ewige Leben geschenkt.
Osterhymnos der Ostkirche

wünschen

Äbtissin Michaela aus Gorodok

Abt Fjodor aus Meschirize

Metropolit Varfolomej der Diözese Rivne

Dominikanerpater Mykhailo aus Fastiv

und die Vorstandschaft des Förderkreises

 

[Home] [Rundbrief] [Mildtätigkeit] [Ökumene] [Solidarhilfe] [Termine] [Wir über uns] [Bildergalerien] [Impressum]