RUNDBRIEF

Dezember 2024

Liebe Mitglieder, in diesem Rundbrief berichte ich über die Jahrestagung und das 35jährige Jubiläum des Förderkreises in Ottobeuren, an der 21 Mitglieder teilgenommen haben. Es war ein Fest, das einen großen Eindruck hinterlassen hat. Leider konnte der Ostliturgische Lehrerchor nicht mitwirken. Nach der Jahrestagung um 11 Uhr, dem gemeinsamen Mittagessen und dem Museumsbesuch im Kloster wurde der Festakt durchgeführt.

Jahrestagung

Ordnungshalber erfolgte die Entlastung nach dem Kassenbericht von 2023/2024, nachgeholt wurden die Kassenprüfung und Entlastung von 2022. Krankheitshalber musste eine Änderung in der Vorstandschaft erfolgen: Peter Henn ist neuer Schatzmeister, Werner Geiger wird Beisitzer, Richard Rauch scheidet aus der Vorstandschaft aus und wird Ehrenmitglied des Förderkreises. Thiemer dankte der Vorstandschaft und berichtete über Aktivitäten zur Vorbereitung des Jubiläums mit einer umfassenden Festschrift 2024, die Situation in Gorodok und Fastiv (Siehe. Rundschreiben September). Weitere Unterstützung erhalten Fastiv mit 20.000.- €und Gorodok mit 10.000.- €.

Solidarpartnerschaft Kempten-Fastiv

Aufgrund unserer sozialen Aufbauleistung mit der Allgäu-Etage, einem Therapiezentrum für Straßenkinder und einem Behindertenzentrum hat sich die Stadt Kempten für eine Solidarpartnerschaft mit Fastiv entschieden. In Begegnungen und Videokonferenzen wurden bereits konkrete Hilfen vereinbart. Der Förderkreis freut sich über diese Entwicklung.

Grußwort aus Fastiv

„Das Haus St. Martin de Porres dankt dem Leiter des Förderkreises für die herzliche Zusammenarbeit seit 2009 für viele Projekte zur Unterstützung bedürftiger Kinder in Fastiv, für die Ausstattung der Allgäu-Etage im Zentrum St. Martin. Danke allen Mitgliedern für ihre Unterstützung!"

Pater Mykhailo Romaniv

Grußwort aus Gorodok

„Sehr geehrte Mitglieder des Förderkreises! Von ganzen Herzen beglückwünschen wir sie zu Ihrem 35-jährigen Jubiläum. In all den Jahren hat unser Kloster immer wieder Hilfe bis heute erhalten. Wir danken unserem Herrgott für die Begegnung und langjährige Freundschaft mit Hans-Jürgen Thiemer und vielen Mitgliedern. Die Glocke und die Ikonostase erinnern uns täglich im Gottesdienst an alle Ihre guten Taten für unser Kloster und für unsere Schwestern. DANKE für ALLES!

Wir wünschen Ihnen allen von Herzen Gottes Segen, gute Gesundheit und ein langes Leben unter dem friedlichen wolkenlosen Himmel! Na mnohaja lita!"

Äbtissin Michaela mit dem Schwesternkonvent

 

Festakt zum Jubiläum

Kurzfassung des Jubiläums in der Presse:

Grußworte aus dem Orient und Dank aus der Ukraine 35jähriges Jubiläum in Ottobeuren

Der „Förderkreis der Begegnung mit Christen des Ostens e.V.", gegründet am 23. November 1989 in der Benediktinerabtei Ottobeuren, feierte am 16. November dort sein 35-jähriges Jubiläum. Vorsitzender Hans-Jürgen Thiemer begrüßte Abt Johannes Schaber, Alt-Abt Paulus Weigele, der bei der Gründung dabei war, von der Diözese Domkapitular Thomas Rauch und den Schirmherrn der Allgäu-Etage, Dr. Josef Höß, Alt-Oberbürgermeister der Stadt Kempten/Allgäu.

Grußworte erhielt der Förderkreis aus der Melkitischen Kirche im Heiligen Land, aus der Ukraine von Äbtissin Michaela vom orthodoxen Nonnenkloster Hl. Nikolaus in Gorodok und aus Fastiv von Pater Mykhailo Romaniv, dem Leiter des Straßenkinder-Projekts. Domkapitular Thomas Rauch überbrachte die Grüße des Augsburger Bischofs Dr. Bertram Meier, der für das ökumenische und soziale Wirken des Förderkreises dankte mit den Worten: "Ihr Engagement als Förderkreis ist auch zukünftig gefragt, ja wird auch notwendiger denn je sein!"

In Bild und Ton ließ Thiemer als Gründer des Förderkreises in einer Rückschau 35 Jahre in verschiedenen Wirkungsbereichen vorüberziehen: Die 15-jährige Solidaritätshilfe zum Wiederaufbau zerstörter Klöster und die aktive Mitwirkung bei der Klostergründung in Gorodok öffneten dem Förderkreis in der Ukraine Türen und Herzen in der Bevölkerung, erweiterte und vertiefte sich dann in den ökumenischen Beziehungen, vor allem mit dem Ostliturgischen Lehrerchor und dem orthodoxen ukrainischen Schwesternchor, führte weiter mit über 40 Reise- und Chorgruppen zu einem gegenseitigen Kulturaustausch Bayern - Ukraine, der vom Bayerischen Staat gefördert wurde, und verstärkte zuletzt die Kinderhilfe mit der Allgäu-Etage im Haus St. Martin in Fastiv, in dem der Förderkreis eine Patenschaft für eine Schule, einen Kindergarten, ein Therapiezentrum für Straßenkinder und, in Zusammenarbeit mit dem deutschen Entwicklungsministerium, eine Reha-Station für behinderte Kinder einrichten konnte.

Eine reiche und wirkungsvolle Ernte, die mit jahrzehntelangen humanitären Aktivitäten mit Unterstützung von Renovabis, Sternstunden, dem Entwicklungsministerium und vor allem Spenden aus dem Allgäu eingebracht werden konnte und eine erfolgreiche Ausweitung mit Sozialen Auslandspraktika des Carl-von-Linde-Gymnasiums in Kempten mit Fastiv erfuhr.

Altoberbürgermeister Dr. Josef Höß, Schirmherr der Allgäu-Etage zeigte sich begeistert über das vielfältige und effektive Wirken des Förderkreises und dankte vor allem seinem Gründer als „unermüdlichen und kreativen Motor" und bat um weitere Unterstützung für die Straßen- und Kriegskinder in der Allgäu-Etage in Fastiv.

FROHE WEIHNACHTEN
und ein
GUTES NEUES JAHR

 wünscht Ihnen und Ihren Familien

 Ã„BTISSIN MICHAELA
 aus dem Kloster
Hl. Nikolaus in Gorodok/Ukraine

 Pater
MYKHAILO ROMANIV
 aus Fastiv/Ukraine

die Vorstandschaft des Förderkreises

 

Allgäuer Förderkreis hilft ukrainischen Kindern
Schirmherr der Allgäu-Etage Dr. Höß bittet um Spenden

 

 

 

Seit über 15 Jahren unterstützt der Allgäuer „Förderkreis der Begegnung mit Christen des Ostens e.V.“ im Haus St. Martin

in Fastiv/Ukraine obdachlose Straßen- 5000 Kriegskinder. In der Allgäu-Etage und dem Therapiezentrum werden sie von Psychologen, Ärzten und Fachkräften betreut und mit unterschiedlichen Therapien behandelt.

Dank der Spenden aus dem Allgäu in Höhe von € 60.000.- konnten in den letzten zwei Jahren Lebensmittel, Medikamente und Sachgüter gekauft und notwendige Therapien für die traumatisierten Kinder durchgeführt werden. Die Freude über die große Hilfe sei unbeschreiblich groß gewesen, berichtet Vorsitzender Hans-Jürgen Thiemer, der in ständiger Verbindung mit dem Leiter Pater Mykhailo Romaniv steht und die Spendenverwendung mit ihm abspricht.

 

Das Haus St. Martin ist inzwischen zu einer Sammelstelle für Flüchtlinge geworden. Zurzeit sei es noch ruhig in der Stadt, Explosionen seien in der Ferne zu hören. Angst, Kälte und Hunger seien jedoch tägliche Begleiter. Das Haus St. Martin, dessen Räume vom Keller bis zum Dachboden zu Schlafplätzen umgeräumt wurden, arbeite im Notbetrieb für Straßenkinder und Kriegskinder weiter. Lebenswichtig sei vor allem die regelmäßige Versorgung mit Essen. In der Großküche werden jährlich ca. 28.000 Mahlzeiten zubereitet, finanziert vom Förderkreis. Immer schwieriger jedoch werde die Versorgung mit medizinischen Produkten, Lebensmitteln, Unterkünften und Brennmaterial.

Die Not, Angst und Verzweiflung der Kinder sei unbeschreiblich groß geworden, berichtet Pater Mykhailo, der mit seinen 60 Ehrenamtlichen unermüdlich Hilfe vor Ort leistet und dankbar für jede Spende

 

aus dem Allgäu ist. „Danke Allgäu! Ihre Spende hilft heilen!“, schreibt er dem Förderkreis.

Deshalb bitten der Schirmherr der Allgäu-Etage, Dr. Josef Höß, und der Förderkreis die Bevölkerung um Spenden für traumatisierte Kinder in Fastiv. Danke für Ihre Spende!

Schirmherr der Allgäu-Etage Dr. Josef Höß, Alt-Oberbürgermeister der Stadt Kempten/Allgäu

Hans-Jürgen Thiemer, 1. Vorsitzender

Spendenkonto:

DE2O 7335 0000 0296 03
Kennwort: Kriegskinder Ukraine“

Bitte für die Zusendung eines Spendenbelegs (bis 300.- genügt der Einzahlungsbeleg) die vollständige Adresse angeben.

Infos unter. www.foerderkreis-ostkirche.de

 

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Förderkreis der Begegnung

mit Christen des Ostens e. V.